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TAG | Prototyping – versuch einer Definition

Der Begriff „Prototyping“ ist nicht ganz eindeutig, fest steht allerdings, dass es etwas mit einem Prototyp, dem ersten Entwurf eines Bauelementes oder Objektes zu tun hat. Letztendlich bezeichnet der Begriff als Überbegriff alle Verfahren und Herstellungsarten, bei denen ein Prototyp eines bestimmten Objekts hergestellt wird für Tests, seine weitere Entwicklung und erste Versuche mit den entstandenen Prototypen.

Eine Unterart des Prototyping ist das Rapid Prototyping, vom englischen Wort für schnell bzw. kurzfristig, das die Herstellung eines Prototypen mit relativ wenig Aufwand, dafür in einem sehr kurzen Zeitraum möglich macht, um erste Daten für die Weiterentwicklung und Vollendung des Produktes zu erhalten. Der schnelle Prototypenbau stellt das gewünschte Werkstück, also den Prototyp, direkt aus den Daten und Messwerten her, sodass keine manuelle Nachbearbeitung oder andere Zwischenschritte nötig sind.

Hierzu wird der Prototyp schichtweise aus formneutralem Material herausgeschnitten. Vorzugswiese erfolgt das mit einem Laser. Letztendlich wird also das Grundmaterial mit einem Laser umgeformt, wird aus ihm der Prototyp herausmodelliert, gemäß den Daten, die der Computer von dem Prototyp und einer 3D Vorlage erhalten hat.

Die Bandbreite der zu gestaltenden Prototypen ist sehr breit gefächert, von Modellen im Bereich der Architektur, der Schmuckherstellung und anderen Design-Bereichen bis hin zu medizinischen Prothesen und Modellen aus der Werkzeugtechnik. Durch den Einsatz von Lasern in dem Rapid Prototyping können die unterschiedlichsten Werkstoffe und Materialien bearbeitet werden. Je nach  den gesetzten Ansprüchen an den Prototyp kann er aus verschiedenen Kunststoffen oder aus Metall gefertigt werden. Die Fertigung dauert wie gesagt nicht lange, sodass der Prototyp schnell einsatzbereit ist und verschiedenen Tests unterzogen werden kann.

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