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CAT | Webdesign & Technik

Der Begriff „Prototyping“ ist nicht ganz eindeutig, fest steht allerdings, dass es etwas mit einem Prototyp, dem ersten Entwurf eines Bauelementes oder Objektes zu tun hat. Letztendlich bezeichnet der Begriff als Überbegriff alle Verfahren und Herstellungsarten, bei denen ein Prototyp eines bestimmten Objekts hergestellt wird für Tests, seine weitere Entwicklung und erste Versuche mit den entstandenen Prototypen.

Eine Unterart des Prototyping ist das Rapid Prototyping, vom englischen Wort für schnell bzw. kurzfristig, das die Herstellung eines Prototypen mit relativ wenig Aufwand, dafür in einem sehr kurzen Zeitraum möglich macht, um erste Daten für die Weiterentwicklung und Vollendung des Produktes zu erhalten. Der schnelle Prototypenbau stellt das gewünschte Werkstück, also den Prototyp, direkt aus den Daten und Messwerten her, sodass keine manuelle Nachbearbeitung oder andere Zwischenschritte nötig sind.

Hierzu wird der Prototyp schichtweise aus formneutralem Material herausgeschnitten. Vorzugswiese erfolgt das mit einem Laser. Letztendlich wird also das Grundmaterial mit einem Laser umgeformt, wird aus ihm der Prototyp herausmodelliert, gemäß den Daten, die der Computer von dem Prototyp und einer 3D Vorlage erhalten hat.

Die Bandbreite der zu gestaltenden Prototypen ist sehr breit gefächert, von Modellen im Bereich der Architektur, der Schmuckherstellung und anderen Design-Bereichen bis hin zu medizinischen Prothesen und Modellen aus der Werkzeugtechnik. Durch den Einsatz von Lasern in dem Rapid Prototyping können die unterschiedlichsten Werkstoffe und Materialien bearbeitet werden. Je nach  den gesetzten Ansprüchen an den Prototyp kann er aus verschiedenen Kunststoffen oder aus Metall gefertigt werden. Die Fertigung dauert wie gesagt nicht lange, sodass der Prototyp schnell einsatzbereit ist und verschiedenen Tests unterzogen werden kann.

Seit Apple mit dem iPhone den Handy Markt revolutioniert hat, und das erste Smartphone eingeführt hat, ist klar, dass sich die Zukunft des Internets nicht nur auf Computern und Notebooks abspielen wird – schon heute wird sehr viel mit Handys im Internet gesurft, und es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch sehr verstärken wird.

Da Handys aber nur ein viel kleineres Display haben, und die Internetanbindung meist nicht so leistungsfähig ist, wie die eines an DSL angeschlossenen Computers, müssen als Konsequenz auch Mobile Homepages anders gestaltet sein. Ich möchte hier kurz auflisten, was beim Erstellen einer Homepage für Mobile Telefone zu beachten ist.

Erst einmal muss man wissen, dass man mit normalem HTML bei Mobilen Websites nicht weit kommt. Idealerweise sollte eine Kombination aus XHTML und CSS angewandt werden.

Auf Grafiken und Bilder sollte bei Mobilen Websites weitestgehend verzichtet werden, da diese zum einen die Ladezeit vergrößern und zu anderen das Website Bild in die Länge ziehen, was oft die Struktur der Website zerstört. Wer Bilder verwenden möchte, sollte möglichst Bilder mit sehr kleinem Format und kleiner Dateigrößer verwenden.

Die Navigation einer Mobilen Website sollte sehr einfach gehalten werden, da man bedenken muss, dass es auf einem kleinen Display schwer ist, den Überblick über eine große Seite zu behalten. Die Seite sollte sinnvoll gegliedert sein und eine einfache Struktur aufweisen.

Um Duplicate Content zu vermeiden, sollte die Website parallel zur eigentlichen Website gespeichert werden. Beispielsweise durch verwendung einer Subdomain.

Wer diese Punkte beachtet, dürfte keine Probleme dabei haben, eine Mobile Website einzurichten. Und wer weiß – vielleicht gibt es ja bald schon Homepage Baukästen für Mobile Websites.

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